Gemeinsam etwas schaffen- egal, wer man ist!

 

„ich finde es toll, dass Behinderte und Nicht-Behinderte zusammen arbeiten können!“ Die Schauspieler des inklusiven Theaterprojektes, das von der Aktion Mensch unterstützt wird, sind begeistert. Daran nehmen Bewohner des Marcel-Callo-Hauses in Meschede und Schüler teil.

Das Ziel war es, Vorurteile abzubauen und neue Kontakte zu knüpfen- und das ist gelungen! Inklusion bedeutet, dass jeder mitmachen kann, egal, wie er ist, da wir alle zusammen eine Gesellschaft sind.

Geleitet wird die Theatergruppe von der Schauspielerin   Beate Ritter, für die es das erste inklusive Projekt war und das sie deshalb vor eine Herausforderung stellte. „Ich bin erstaunt, wie gut die Umsetzung funktioniert. Natürlich gibt es auch einige Schwierigkeiten, doch es war eine interessante Erfahrung“, so Frau Ritter. Unterstützt wird sie von Maria Potthoff.

Das Theaterstück „Hans im Glück“ hat eine große Bedeutung für das Projekt. Es handelt von einem naiven Jungen, der zunächst einen Klumpen Gold besitzt und in verschiedene Tauschgeschäfte gerät, bei denen er vom Sachwert her eigentlich immer Verluste macht. Jedoch ist er am glücklichsten, als er überhaupt nichts mehr besitzt. Das Märchen soll zeigen, dass nicht der Besitz am wichtigsten ist und soll die Zuschauer zum Nachdenken anregen.

Dass Werte wie Zusammenhalt, Verständnis und das „Wir“-Gefühl wichtiger sind, als der größte Goldklumpen, haben auch die Schauspieler bei diesem Projekt erfahren. Die Proben sind für uns eine besondere Zeit geworden und man kann beim Theaterspielen den grauen Alltag vergessen.

Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit wird am 20.07 und am 21.07 jeweils um 15 Uhr in der Aula des Gymnasiums der Stadt Meschede aufgeführt. Der Eintritt ist frei.

 

Polina Trefilova und Theresa Holluba